Sandgrube Altenfelden

Westlich des Allersberger Ortsteiles Altenfelden liegt eine ehemalige Sandgrube, die der Bezirk Mittelfranken 1987 erwarb. Das Nießbrauchsrecht wurde dem LBv übertragen, der hier regelmäßig Biotoppflegemaßnahmen durchführt.

 

Im hinteren Bereich der Sandgrube liegt ein kleiner Teich, genannt „Himmelsweiher“, hier ist regelmäßig der Eisvogel zu sehen. Hervorzuheben ist auch ein größeres Vorkommen des Rundblättrigen Sonnentaus in diesem Biotop. Auffällig ist eine reiche Libellenfauna, die nun erstmals genauer untersucht wurde (s.u. Veranstaltungstipp sowie ausführlichen Bericht im Lockvogel 2021). In den aufgehängten Nistkästen konnten im Jahr 2020 13 Trauer-schnäpper beringt werden.

 

Regelmäßig muss ein Großteil der Fläche im Kampf gegen aufwachsende Erlen, Birken und Kiefern zum Erhalt von Sonnentau und Knabenkraut entbuscht werden. Unterstützt wird das Freihalten der Fläche durch die extensive Pflege mit Dexter-Rindern.

 

Libellen, Paarungsrad
Frühe Adonislibelle bei der Paarung (Foto: E. Wagner)
Rundblättriger Sonnentau (Foto: C. Geidel)
Rundblättriger Sonnentau (Foto: C. Geidel)
Dexter-Rinder (Foto: E. Wagner)
Dexter-Rinder (Foto: E. Wagner)
Trauerschnäpper (Foto: H.-J. Fünfstück, LBV-Bildarchiv)
Trauerschnäpper (Foto: H.-J. Fünfstück, LBV-Bildarchiv)

Veranstaltungstipp

Donnerstag, 18. März 2021, 18.30 Uhr

Online-Vortrag: Libellen, filigrane Flugkünstler

Ekkehard Wagner beobachtet und fotografiert seit über 20 Jahren die Libellen am eigenen Teich, aber auch in der näheren Umgebung wie z.B. in den Pyraser Sandgruben oder der Altenfeldener Sandgrube. Mit vielen anschaulichen Bildern wird das oft nur wenige Wochen dauernde Leben der Libellen beschrieben.  Der Einstieg erfolgt über die Libelle des Jahres 2021, die Wanderlibelle, in das Leben und Lieben der Libellen in unseren Breiten. Nach der ausführlichen Beschreibung dieser Libelle, erfolgt ein kurzer Überblick über die Libellen im Allgemeinen und im Anschluss  wird auf die heimischen Libellenarten in der Altenfeldener Sandgrube näher eingegangen, die 2020 beobachtet, fotografiert und kartografiert werden konnten.

 

Zoom-Link:

https://zoom.us/j/91231647667?pwd=ekU2aXZoa2QxQjcyUVJjUFU2TE94Zz09