Störche im Landkreis Roth und der Stadt Schwabach

Weißstorch

Am Ende der Brutsaison 2020 stieg die Anzahl der besetzten Weiß-storchhorste in Bayern, wie auch in den letzten Jahren, auf einen neuen Höchstwert an und beträgt mittlerweile rund 750 Brutpaare. Dies be-deutet beinahe eine Verzehnfachung des Bestandes seit seinem histo-rischen Tiefpunkt in den 1980er Jahren.


Leider profitiert unser Landkreis von dieser tollen Entwicklung noch kaum, aber dennoch macht dies auch Hoffnung. Die Chancen, dass sich Weißstörche bei uns im Landkreis ansiedeln, sind so groß wie nie zuvor. Die Anzahl der Besuchsstörche bzw. Beobachtungen von Nahr-ungsgästen erhöht sich nun schon deutlich.

 

Obwohl es im Landkreis Roth an ausgedehnten Flusstälern und Feuchtgebieten mangelt, scheint die Nahrungsversorgung einer Storchenfamilie an einzelnen Stand-orten wohl doch gesichert zu sein.

Weißstörche im Landkreis Roth (Foto: M. Kittsteiner)
Weißstörche im Landkreis Roth (Foto: M. Kittsteiner)

 

Derzeit befinden sich an folgenden Orten im Landkreis Nisthilfen für den Weißstorch:

Büchenbach - Rathaus

Georgensgmünd - Mülldeponie

Georgensgmünd - Hopfenhaus

Georgensgmünd - Rathaus

Heideck - Rathaus (ab April 2021)

Pflugsmühle

Rednitzhembach - Schule

Roth - Schloß Ratibor

 

Schwabach - Stadtkirche - besetzt

Spalt - Kornhaus - besetzt

Spalt - Zehntscheune

Wassermungenau - Scheune Meier

Wassermungenau - Scheune Driesslein

Wendelstein - Diakoniehaus

Wendelstein - Schlot Papiermühle - besetzt


Weitere Informationen zur Geschichte des Weißstorches im Landkreis finden sich im Lockvogel 2021.

 

Kontakt Weißstorchschutz

Martin Kittsteiner

Email: MKittsteiner@gmx.de

 

Veranstaltungstipp

Konferenz der Tiere: Der Weißstorch

Sonntag, 28. März, 14 bis 16 Uhr

Mitmachaktionen und Information rund um Meister Adebar, in Zusammenarbeit mit der LBV Umweltstation Rothsee

 

Ort: LBV Umweltstation Rothsee,

Am Rothsee 10, 91161 Hilpoltstein

 

Anmeldung erwünscht

unter Tel: 09174 - 9773773

 

Schwarzstorch

Während Weißstörche weithin bekannt sind und auch ihre Nester auf hohen Konstruktionen leicht zu sehen sind, ist der Schwarzstorch trotz seiner Größe ein eher heimlicher Waldbewohner.  Er baut seine umfangreichen Nester in die untere Krone von starken, alten Bäumen in abgelegenen Waldbereichen.

Da es immer wieder zu Abstürzen solcher schweren Horste kommt, v.a. wenn Steiläste keine stabile Unterlage bilden, wurden im Jahr 2018 im Landkreis 7 Kunsthorste für den Schwarzstorch konstruiert, meist prophylaktisch in der Nähe natürlicher Nester.

 

Eine neue Projektgruppe Schwarzstorch zur genaueren Erfassung der Art im Landkreis ist in Planung.

Schwarzstorch mit Fisch (Foto: H. Henderkes, LBV-Bildarchiv)
Schwarzstorch mit Fisch (Foto: H. Henderkes, LBV-Bildarchiv)

Kontakt Schwarzstorchschutz

Klaus Brünner

Tel. 09170-9433775

Email: info@klausbruenner.de